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Hurrikan Irma auf Kuba - Folgen für die Karibikinsel

 

Das Jahr 2017 wird mit neun Stürmen und vier Hurrikans in die Geschichtsbücher eingehen. Vor allem wegen Irma, dem stärksten je gemessenen Hurrikan auf dem offenen Atlantik. Die Karibik und Florida bleiben diese atlantische Hurrikansaison nicht verschont, sondern werden härter getroffen, als je zuvor. Irma bricht oder stellt gleich mehrere meteorologische Rekorde auf einmal ein: Er ist der Hurrikan mit der höchsten gemessenen Spitzengeschwindigkeit von 297 km/h und hält diese Intensität für 37 Stunden. Zwischen der Entstehung am 30. August bis zum 14. September richtet er so Schäden auf mehreren Karibikinseln, wie Saint-Martin, Barbuda und Kuba an und zieht letztendlich über die Florida Keys als Hurrikan der Kategorie 4.

 

Die Verwüstung des Camagüey-Archipels und Folgen für die Bevölkerung:

 

Am 08. September trifft Irma auf die nördliche Inselgruppe von Kuba als Kategorie 5 Hurrikan. Die sogenannten Cayos wurden durch starke Winde und Wellen in Höhe von bis zu 16 Metern stark getroffen. Dabei wurde auch die touristische Infrastruktur, sowie der Verbindungsdamm zum Festland in Mitleidenschaft gezogen.

Nicht nur die Touristikbranche wird von Irma getroffen, sondern auch andere bedeutende Wirtschaftszweige wie die Zucker- und Landwirtschaftsindustrie. 40 Prozent der Zuckermühlen sollen beschädigt sein, genauso wie Lagerhäuser und andere Teile der Infrastruktur. Die Ernte des Zuckerrohres sollte dabei eigentlich im November beginnen. Viele Bauernfamilien leben auf Kuba immer noch von dem eigenen Anbau von Obst und Gemüse. Die zerstörten Felder werden die kubanische Bevölkerung noch länger einschränken.

 

Die weiteren Folgen für Touristen:

 

Gerade aus den oben genannten Gründen wird der Tourismus für die Karibikinsel immer wichtiger und die Aufräumarbeiten bzw. Wiederaufbaumaßnahmen sind schon ein paar Wochen nach dem Sturm beendet. Außer der nördlichen Inselgruppe können alle Regionen Kubas bereist werden. Das Stromnetz wurde stark beschädigt, ist aber wieder im vollem Betrieb. Gesperrt bleibt vorerst der Malecon in Havanna. Alle anderen Sehenswürdigkeiten und Museen sind für den touristischen Betrieb offen. Selbst die Hotels auf den stark betroffenen Inseln Cayos Coco, Guillermo und Santa Maria sollen bis zum Beginn der Hochsaison im November wieder eröffnet werden.

 

Touristen, die in den nächsten Wochen oder Monaten reisen, sollten sich allerdings auf ein paar Einschränkungen einstellen. Es kann daher sein, dass Wegbeleuchtungen oder Beschilderungen noch nicht vollständig sind oder nicht alle Speisen in Hotels oder Restaurants wie gewohnt zubereitet werden können. Tankstellen können geschlossen sein, daher sollte man hinsichtlich der Tankfüllung vorausschauend fahren.

 

Der touristische Sektor hat oberste Priorität, daher werden die Aufbaumaßnahmen zügig vorangehen. Als Kuba Liebhaber können wir nur an Sie appellieren, dass Sie gerade jetzt nach Kuba reisen sollten!

 

 

Stand: 26. Septmeber 2017

 

 

Cubatrotter Infos zum Hurrikan Irma:

 

  • stärkster gemessener Hurrikan auf offenem Atlantik

  • Kategorie 5 Hurrikan

  • am 8.September traf er mit 260 km/h auf das Camagüey-Archipel

  • touristischer Betrieb wieder im vollem Gange

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