Herkunftsland: Vereinigte Staaten von Amerika (ändern)
Meine Sprache:
cuba_usa

Blick in die Zukunft - wie wird sich Kuba durch die Annäherung der USA verändern? Welche Änderungen sind bereits jetzt spürbar?

 

Ein historischer Schritt ward getan, als der Präsident der USA, Barak Obama, im Dezember 2014 mit dem Satz “Heute ändern die Vereinigten Staaten von Amerika ihre Beziehungen zum kubanischen Volk“ das diplomatische Embargo zwischen den beiden Ländern ad acta legte.

Dies sollte auch nicht voraussehbare und drastische Veränderungen im kubanischen Tourismus veranlassen.

 

Nachdem zunächst die Reisebeschränkungen für US-Bürger erheblich gelockert wurden und nun auch Gruppenbesuche genehmigt werden, gibt es auf der karibischen Insel einen deutlichen Zuwachs an Besuchern aus den USA.

 

Parallel dazu gibt es einen regelrechten Ansturm von Touristen aus Europa, die den „authentischen sozialistischen Charme“ und das immer noch vorherrschende, einzigartige kommunistisch geprägte und revolutionäre Ambiente des Landes hautnah erleben wollen, bevor amerikanische Unternehmen sowie Touristenmassen aus aller Welt den Geist Che Guevaras und die Aura Fidel Castros vollkommen von der Insel vertreiben.

 

Rein in Zahlen gemessen, lässt sich der „touristische Aufschwung“ Kubas schon deutlich erkennen:

 

2015, also im Jahr nach der Ansage Obamas, zählte Kuba bereits 3,5 Millionen Touristen, davon ca. 175.000 allein aus Deutschland. Der touristische Anstieg von 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahr scheint sich in Zukunft sogar noch zu erhöhen – nach einer Umfrage eines Reiseportals ist Kuba im Jahr 2015 beliebtestes Reiseziel deutscher Urlauber.

 

Viele, vor allem deutsche Reiseunternehmen verzeichnen also einen sprungartigen Anstieg an Anfragen für Kuba-Reisen: Gründe seien hier in erster Linie das in Zusammenhang mit der Öffnung stehende, noch authentische sozialistische Flair der Insel, der wirtschaftliche Aufschwung Deutschlands, sowie die einzigartige Möglichkeit Strand- und Stadturlaub zu verbinden: die Hauptstadt Havanna begeistert zum Einen durch ihre prachtvollen Kolonialbauten, während unberührte karibische Sandstrände an Kubas Nord- und Ostküste vor allem erholungssuchende Urlauber verzaubern.

 

So vorteilhaft der Aufschwung im Kuba-Geschäft für die Reiseunternehmen auch sein mag, wird im Zuge dessen hier immer mehr von verschärften Schwierigkeiten gesprochen.

 

Das so lange quasi abgeschottete Land ist mit seiner noch kaum entwickelten touristischen Infrastruktur dem Ansturm in keinster Weise gewachsen: Zunächst ist ein extremer Anstieg der Preise für Hotels, Transporte, Ausflüge und Eintritte zu bemerken. Im Gegenzug dazu wird das überteuerte touristische Angebot den Erwartungen an auch entsprechende Qualität nicht gerecht: Mangel an Mietwägen, ausgebildeten Reiseleitern sowie heruntergekommene Hotels lassen die Massen an Urlaubern oftmals schon vor der Reise in Missstimmung geraten.

 

Nun stellt sich die Frage, ob die politische Öffnung der kleinen Insel Segen oder Fluch für die Zukunft verspricht?

 

Nach eigenen Erfahrungen hat sich die schon immer bemerkbare, überaus große Gastfreundschaft der kubanischen Einheimischen gegenüber den Touristen in keinster Weise verändert. Zudem bieten die rechtlichen Lockerungen nun auch den Kubanern selbst die Möglichkeit, in das Tourismus-Geschäft einzusteigen: Durch die Vermietung von Zimmern in sogenannten „Casas Particulares“ – einfachen aber gepflegten, privaten Unterkünften der Einheimischen – können kubanische Familien vom Tourismus-Boom ein wenig profitieren. Der deutsche (oder internationale) Urlauber kommt somit in direkten Kontakt mit Einwohnern und Kultur seines Reiseziels und spart sich übermäßige Ausgaben für die überteuerten Hotels.

 

Gleichzeitig bringt die beginnende Einrichtung von touristischer Infrastruktur – genannt sei hier das Thema „Internet“ – auch den Bewohnern der Insel einen Vorteil: an öffentlichen Plätzen in den Städten des Landes kann seit geraumer Zeit jede/r Kubaner/in für wenig Geld in das World Wide Web eintreten.

Im Hinblick auf zunehmende Umweltbelastung sei nur eines gesagt: Noch ist davon noch nichts zu spüren – die weißen Sandstrände Varaderos sind bislang auch weiß und vorwiegend unberührt geblieben – zumindest in der Nebensaison.

 

Inwiefern sich die immer weiter ansteigenden Touristenzahlen jedoch in Zukunft auch negativ auf das Land auswirken werden, müssen die nächsten Jahre zeigen.

 

 

 

kubanischer Tourismus:

 

  • gelockerte Reisebeschränkungen
  • 2015: 3,5 Millionen Touristen
  • Anstieg von 26 % zum Vorjahr

 

Warum nach Kuba?

 

  • authentisches sozialistisches Flair
  • Strand- und Stadturlaub zugleich
  • prachtvolle Kolonialbauten
  • Geist Che Guevaras erleben

 

Kein Grund zur Sorge?

 

Laut Manuel Morales, dem Head of Destination Caribbean der FTI Group, besteht jedoch kein größerer Grund zur Sorge: „In Kuba ist man sich der Reize des Landes, durchaus bewusst – man muss also keine Befürchtung haben, dass sich die Kubaner eine komplette Amerikanisierung wünschen“.
Wir werden sehen...

 

 

Wow, so viele schöne Kuba Reisen gibts bei Cubatrotter!
Ja, und unsere Spezialisten beraten auch telefonisch oder per LIVE-CHAT!
man_happy woman_happy

Contact us

 Sie sind skeptisch? Kuba Reise im Nachhinein zahlen!        » mehr Infos